Hostettler Genealogie


Meine beiden Söhne sind Michael (*1989) und Niklaus (*1990). Michi studiert Physik in Bern, Chlöisu Sozialwissenschften in Bern und Freiburg. Zudem ist er ein guter Rockgitarrist.
Meine Frau ist Katharina Siegenthaler, Psychologin.

Meine Eltern sind Hans Hostettler (1914 - 2000) und Ginette, geb. Zumstein von Leissigen (1925 - 1998). Mein Vater führte das Familienunternehmen 'G. Hostettler AG', eine Bau- und Brennstoffhandlung an der Güterstrasse in Bern.

Grosseltern Gottfried Hostettler (1879 - 1936) und Lina, geb. Wittwer (1879 - 1951), Brennstoffhändler und Fuhrunternehmer in Bern-Holligen. Erwähnenswert ist sein Bruder Christian (1882 - 1927), der es als einziger der Familie zu höheren Ehren gebracht hat. Als Schwinger war er Erstgekrönter am Unspunnenfest 1905, als Greco-Ringer errang er an der Weltausstellung in Paris den Titel eines Europameisters. Er verstarb im besten Alter an einer Embolie nach einem schweren Motorradunfall in Österreich.

Urgrossvater Christian Hostettler (1838 - 1900) wurde im Henzischwand (ob Mamishaus, Gemeinde Wahlern) geboren, zog ins Meienried bei Rosshäusern und als Pächter des Schlossgutes Holligen nach Bern (wo auch mein Grossvater mit seinen drei Brüdern aufwuchs). Er betätigte sich als Landwirt und Pferdelieferant. 1. Ehe mit Elisabeth Moser (1832 - 1877), 2. Ehe mit Anna Margaretha Hofmann (1847 - 1915), meiner Urgrossmutter. - 'Vater' Christian hatte insgesamt 12 Kinder und ist einer ganzen Sippe, von der aber nur ich und meine beiden Söhne Michael und Niklaus noch den Namen Hostettler tragen. Diese Sippe hat sich mehrmals zu 'Hostettler-Tagen' getroffen. -

Ururgrosseltern Johannes Hostettler (1803 - 1856) und Anna, geb. Baumgart (1804 - 1865), Landwirt Henzischwand. Von ihren Söhnen haben Samuel (*1835, verh. Anna Elisabeth Blaser, 1836 - 1919), Friedrich (1843 - 1907, verh. Susanna Sarbach, 1834 - 1900) und Rudolf (1845 - 1900, verh. Margerita Sarbach, 1836 - 1914) ebenfalls ganze Sippschaften hervorgebracht.

Urururgrosseltern Christian Hostettler (1760 - 1824) und Elsbeth, geb. Rothen (*1777) im Henzischwand.

Ururururgrosseltern Peter H. (*um 1730), 'Müller Guggisberg', und Barbara, geb. Mischler von Wyden.

Gemäss dem Täuferforscher Paul Hostettler galten die Familien Hostettler und Mischler im 17. und 18. Jahrhundert als Täuferisch, die Weiler Wyden und Henzischwand als Täufernester. Sein Buch 'Von den Täufern im Schwarzenburgerland 1580 - 1750', erschienen in 'Mennonitica Helvetica' Bd. 19, 1996, ist sehr aufschlussreich.

Viele Hostettlers mussten ihres Glaubens wegen auswandern. Ein Zweig zog um 1700 ins Elsass und in die Umgebung von Zweibrücken, von da aus weiter nach Amerika. Jakob Hostettler war in Markirch (St.Marie) im Elsass ein enger Weggefährte von Jakob Ammann und ein Mitbegründer der amischen Täufergemeinde. Das Interesse der US-amerikanischen Hostetlers richtet sich aber auf einen anderen Jacob Hostettler aus dem Weiler Winterchrut (unterhalb Wyden, ob der Wislisau), der 1738 mit dem Schiff 'Charming Nancy' in Philadelphia eintraf und Ahne von 2500 Hostetler geworden ist.

Ein weiterer bemerkenswerter Auswanderer war 1833 Hans Hostettler, genannt Chäpps Hans, Lehrer aus Kalchstetten (Guggisberg). Er siedelte sich als Tailories Merchant in Middlesboro, Erie County, Pa. an. Er ist der Verfasser des Auswandererliedes 'Gät acht, i wott euch öppis zelle', das ich im Buch ANDERI LIEDER abgedruckt und kommentiert habe.

 

P.S.
Die Familien der Zumstein von Leissigen, der Wittwer von Moosleerau (Obersdiessbach) und der Siegenthaler von Trub (Hindelbanker Zweig, Vorfahren meiner Frau Katharina) habe ich auch so weit als möglich verfolgt.

Bei Interesse bitte ein Mail.

 

Links

Dan Hostetler in Italien, Amerikaner aus Jacobs Clan, betreut eine hostetler Homepage.
Viel Stoff zur Auswanderergeschichte und eine Link-Sammlung zu Ho(ch)stet(t)lers in der neuen Welt.

 

 

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