Live-Krimis
im
Hotel haben
mich seit 1993 beschäftigt. In Meiringen fing das Abenteuer an.
Ich
schrieb die Drehbücher und
führte häufig als
Spielleiter Regie oder spielte in ziemlich schrägen Rollen mit. Um
die 80 Gäste und 20 SchauspielerInnen
in einem Hotel, ein Szenario, originelle Requisiten, viel Spass
im Rollenspiel, hauseigenes TV-Team, ein Kriminalfall, der nicht leicht
zu knacken ist. Die Fälle entstanden in Teamarbeit im
Fata Morgana Team.



Das Team. Zwergenvater Alberich K. Haas, Oberst Haudenschild, Expeditionsleiter
Max Senn, ein Zitronenfalter und eine Todeskandidatin..
Oder Babu Wälti, Urs Hostettler, Erwin Huber, Christoph Bieler und Pia
Abplanalp. Nette Menschen wie du
und ich, nicht?
etwas
über Mysteries als Theaterform
(klick
bitte)
Live-Krimitheater,
Live-Krimiabende, Krimi-Weekends, Live-Krimi-Events, Live-Krimispiele,
Mord im
Hotel... was
auch immer. Die Nachahmer, Nachfolger, kommerzielle abgeschlackte
simplifizierter Versionen Anbieter, wie auch immer, sind zahlreich
geworden.
Vorsicht!
Bei weitem nicht alles, was als Krimi zum Miterleben und Mitraten
angeboten wird, ist auf unserem Mist gewachsen! Und manches ist - mit
Verlaub - sehr einfach gestrickt.
Aber wir sind das Original, und MYSTERY ist unser
eingetragenes Markenzeichen.
Immerhin haben wir eine eigene Kulturform entwickelt.
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Die
Mystery Weekends haben nach 19 Jahren in
Dürrenroth im Emmental ein Ende genommen.
Andere Projekte des Teams sind nicht auszuschliessen. Wir
orientieren mit einem Mail-Aussand
bisherige Mystery-Gäste und Kunden des Fata-Morgana-Verlags über die
Team-Aktivitäten.
(Wer nicht zu unserem Kundenkreis gehört, kann dies mit einem Mail
gerne ändern).
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Ich möchte euch auch auf unsere Mystery-Seite
auf Facebook aufmerksam machen. Mit einem "Gefällt mir" (das
ist eben Facebook-Deutsch) erhaltet ihr jeweils fb-Mitteilungen, wenn sich etwas
tut. Ihr findet dort auch unsere Mystery-Erinnerungsfotos.
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Das
Industriegebäude Bahnstrasse 21 in Bern ist eine alte Schokoladen- und
Kaffeefabrik, die in den letzten Jahrzehnten Heimat von Alternativbetrieben
und von KünstlerInnen wurde. Dort befanden sich neben dem Hindutempel der
Tamilen und Colanis Atelier auch die Sammlung und das Kino des Lichtsspiels,
auch Babu Wältis Werkstatt und Spielmaterialverleih.
Das Gebäude soll 2013 abgerissen werden. In seinen letzten Monaten wird
es noch einmal zum grossen Rätselhaus.
Eine Zeitreise führt durch die Hallen und Werkstätten. In jedem Raum
wartet ein neues Jahr, eine Installation, ein neues Rätsel, ein sinnliches
Erlebnis.
Der Rundgang mit 16 Stationen dauert etwa 2 Stunden. Alle 7
Minuten startet eine Vierergruppe ins Abenteuer. Die Rätsel erfordern manchmal
eine Portion Wissen, manchmal logisches Denken, manchmal sinnliche Wahrnehmung,
Fantasie, auch Mut und Geschick. Mit jedem Raum betretet ihr wieder eine andere
kleine Welt. Am Ende wartet die As-Time-Goes-By-Bar zur Erholung und zum
Erfahrungsaustausch. Auf die beste Gruppe wartet ein kleiner Preis.
Nach zwei Monaten und 27 Aufführungen haben wir das MYSTODROM - AS TIME GOES BY abgeschlossen.
Babu Wälti stand als Gastgeber, als Chefingenieur und Züpfebäcker im Mittelpunkt.
Höchste Zeit, mal all den MitgestalterInnen und HelferInnen zu danken, ohne die das MYSTODROM undenkbar gewesen wäre.
Vorab Dank all den Stationswarten, deren 15 pro Aufführung. Die drei Spitzenreiter, die an mehr als der Hälfte der Vorstellungen dabei waren, sind RES BALZLI (1953/Der grosse Projektor), STEFAN HUGI (1650/Der Fruchtbringende Trichter und 1978/Tarija UFO-Crash) und die Freunde von POKUSHOKUS (v.a. 1980/Dragster Death Race).
MARKUS ZEHNER und BARBARA RUFER haben die Pressearbeit übernommen.
LU MERLACH hat die Kundeninformation und die Homepage betreut.
BASTIAN WÄLTI hat seinem Vater beim Aufbau fast aller Stationen geholfen.
THÖMU MOLL hat den Démenteur (1912) und die Postschalter (2005) konstruiert.
NINA KOCH hat die Mutantin des Jahres 2525 gebaut.
Die DRACHENÄSCHT-Crew hat die Station 1978/Tarija UFO-Crash gestaltet - und auch den Vorverkauf übernommen.
Das LICHTSPIEL hat uns Räume und Apparate der Film-Stationen 1953, 1941 und 1962 überlassen.
NICO ZAUGG hat die Kronleuchter (1928) und die Bar elektrisiert.
Von OSKAR FLURI stammt die Deco des Raums 1888/Hofmanns Erzählungen.
KATJA KOCH Hat jeweils die Kostüme organisiert und dann die Lichtspiel-Posten betreut.
Vom Fata Morgana Team hat PIA ABPLANALP Anmeldungen entgegengenommen, hat gebacken und eingekauft, sass an der Kasse und hat anschliessend an der Bar ausgeholfen.
ERWIN HUBER hat die Bar/das improvisierte Restaurant geleitet, assistiert von URSULA KILCHENMANN und Pia.
Ich selber war der Rätselmeister, Musikzusammensteller, Koordinator von Ablauf und Personal und
habe die Station 1967/Summer of Love
gestaltet (siehe Foto).
Last but not least mein Sohn MICHI HOSTETTLER: Technischer Helfer und Jumper - er ist kurzfristig in verschiedenste Rollen geschlüpft, wann und wo immer ein Stationswart fehlte.
Grazie mille - es war toll!
Radio
DRS über das Mystodrom 3.11.2012
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Die
Hinterlassenschaft des Harry K. Rüeger ist ein abendfüllendes
Mystery-Spiel, geeignet für Gesellschaften von 20 - 60 Personen.
Ohne Mord,
ohne Polizei, aber mit vielen geheimnisvollen Requisiten.
Bei der
Versteigerung
der seltsamen Hinterlassenschaft sind Spürsinn, Köpfchen und
Verhandlungstalent gefordert, denn der ausgestiegene Pleitier
Rüeger hat seine
wertvollsten Schätze durch Rätsel und Fallen geschützt.
Wir führen diesen 'Pleitierabend' seit Jahren an
Firmenanlässen, an privaten Festen und auch öffentlich auf.
Mit gutem Erfolg und viel Spass für uns und für die
mitspielenden Teams.
Für weitere Informationen: bitte den
Titel dieses
Abschnitts
anklicken.
Wir können das Spiel überall durchführen. Interesse?
Welcome to


Im
Herbst 2009 führten wir acht MYSTERY NIGHTS auf.
Cayman-Dollar seltsamster Stückelung, maskierte Anlageberater, Papageien
mit Bachelor of Business Communication, Salsa, Calypso-Rocker Jay Player, ein
Wettskandal, Nationalsport Poker, eine Schildkröte als Börsenguru,
Voodoopriester, Rumkuchen. - Well done.
Wir können den Fall wieder aufführen - aber nur in der 5etage in der Berner
Matte.
Die dortige Infrastruktur samt Salsaschule spielt eine grosse Rolle...
Mystery Night: 7 Forscher

Story: 7 Forscher haben
bei einer Expedition am oberen
Amazonas
sensationelle Entdeckungen gemacht. Beim Stamm der Ugha Mongulala
in der verborgenen Stadt Akanor fanden sie das Wissen der alten
Götter wieder, Rituale, welche das Philadelphia Experiment
bestätigen und Quidditsch zur Selbstverständlichkeit werden
lassen.
Die
heutige Präsentation der Forschungsergebnisse ist etwas belastet
durch den Umstand, dass
nur fünf der Wissenschaftler zurückgekehrt sind. Die zwei
Initianten seien von indianischen
Giftpfeilen getroffen worden.
Etwas scheint faul an der Geschichte, und der weitere Verlauf des
Abends bestätigt diese Vermutung.
Eine Mystery
Night, Spieldauer
6 Stunden - mit Essen natürlich -, ca. 15 SchauspielerInnen inkl.
peruanischer Überraschungen. Wir haben die '7 Forscher' zuletzt im
September 2005 im Kulturzentrum Bernau
in Wabern gespielt. Für eine Wiederaufführung sind
- wegen des erheblichen Aufwands - mehrere Vorstellungen erforderlich.
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Links
Informationen
zu unseren
Mystery Weekends, zu Mystery Nights, zum Team und unserer Geschichte
findest du
auf der
Fata
Morgana Mystery Seite.
Ich moderiere eine Facebook-Seite
Mystery Weekend - für Aktualitäten, Anfragen, Feedbacks ganz
praktisch, tretet bei!
Ehemals an der Bahnstrasse in der alten Fabrik, neu an der Sandrainstrasse in Bern betreut unser langjähriges Mystery-Teamster David Landolf mit einem Team von Filmfans das Lichtspiel. Aus zwei Fabrikhallen voller Projektoren und alter Filme, der Sammlung des verstorbenen Walter Ritschard, ist ein beliebter Berner-Kinotreff geworden. Ein interessantes Programm von Studiofilmen, Trouvaillen und: im Lichtspiel kann auch der persönliche Wunschfilm bestellt werden!
An Mysteries sind gelegentlich Zauberer
anzutreffen - die sind immer wieder für die eine oder andere
Überraschung gut, als Gesslers Schildwache, als Taschendieb, als
falscher Sicherheitsmann oder einfach als suspekter Gast. Zaubernde
Mysteryleute, die auch einzeln zu engagieren sind:
Magic
Chris (alias Christian Tarnutzer), Christoph (Bieler),
Simon Griesser
.
Arno Schaller stand als Mystery-TV-Kameramann im Einsatz. Er ist als Filmemacher für Anlässe, Werbung u.a.m anzuheuern.
Die Burgdorfer
Krimitage finden alle zwei Jahre anfangs
November statt
und machen das Städtchen für 8 Tage zum europäischen
Krimi-Zentrum. Lesungen, Filme, Ausstellungen, Aktionen aller Art,
meist auch unsere Mystery-Nights.
Markus und Calla Flückiger betreiben ein Online-Krimispiel
- die
beiden gehören zu den findigsten Mystery-Detektiven. Man darf
gespannt sein - unbedingt mal reinschauen!
Theater.ch
ist das Schweizer Theaterportal. Die Agenda bietet Informationen über alle Daten, Produktionen,
Personen und Häuser auf einen Klick!
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Ein Mystery Weekend der etwas anderen Art
Es spielte im Jahr
1797/98.
Die Zahl der Teilnehmenden war auf 40 begrenzt. Nur wenige Schauspieler
mischten sich unter sie.
Jeder Gast erhielt eine Identität innerhalb des Familienclans
des verblichenen Freibeuters Vinzenz Hummel zugeteilt,
der auf seinem Alterssitz in der
Herrschaft
Roth leider kopflos aufgefunden worden war.
Auch die
Mörder waren in diesem Fall Gäste. Am Sonntagmorgen verurteilte das
Familiengericht die angeblich Schuldigen zum Tod durch die Guillotine. Die
meisten Gäste hatten die Aufgabe, den Mörder seiner gerechten Strafe
zuzuführen. Aber nicht alle. Einige dunkle Gestalten suchten bloss nach dem
sagenhaften Schatz, den das alte Käptn aus der Karibik mitgebracht hatte. Wer
hingerichtet wurde, war ihnen völlig egal ... wenn es sie denn nicht selber
traf.
Aufführungen
- wenn man ein Theater, in dem die Gäste selber mitspielen und die Handlung
vorantreiben so nennen darf - von November 2011 bis März 2012 im historischen
Hotel 'Bären'in Dürrenroth im Emmental.
Ein besonderes Problem war die Aktualität der Handlung in der Zeit vor der
herannahenden Revolution. Sie machte an Silvester Jahreswechsel nötig, bei den
letzten Aufführungen im März 1798 waren bereits ein Freiheitsbaum und
Revolutionsgarden auf der Campagne. Der sagenhafte Geist von Roth, der alle 100
Jahre den Kopf des Hausherrn holt, war im alten Jahr ein kopfloser Samichlaus,
dann die Fasnachtsfigur des Pestarztes, am Ende vor Ostern ein mörderischer
Stiller Has.
Übrigens brachte das Familiengericht an einem Drittel der Weekends die wahren
Täter unter die Guillotine. Obwohl die Täter am Samstag inmitten der
Gesellschaft einen weiteren Mord begehen mussten, der denn auch sehr
unterschiedlich wahrgenommen wurde. Zweimal wurden sie in flagranti erwischt -
aber nicht unbedingt verraten - mehrmals blieb der Todesschuss
ungehört,
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Ein Danke allen BesucherInnen, den
SchauspielerInnen und der Blausee-Crew fürs Mitspielen und Mitmachen in
einem Fall, in dem wir es den Rätselnden schwer machten durch den Einbezug
von einzelnen ahnungslosen Gästen, durch mafiöse Strukturen des Internats
hinter einer esoterischen Fassade, durch überraschende Entwicklungen und
durch Kriminalisten, die nach dem Motto "Du hast keine Chance - du
wirst integriert!" die Wahrheit unter dem Deckel des Geheimbunds zu
verbargen und nach Selbstjustiz trachteten.



Im
Januar 2010 nahm der Fall nach nur drei Aufführungen ein jähes Ende.
Zwei superreiche deutsche Damen waren aufgetaucht, die das Schloss per
Handschlag kauften und hier mit ihren Hunden einziehen wollten. Und zwar
Knall auf Fall.
Alle Einwände, dass kein seriäser Mensch ein Schloss für Millionen Euros
von einem Tag auf den anderen kaufe, blieben ungehört.
Der greise Schlossherr sagte die Mystery Weekends schon ab Mitte Januar
kurzfristigst ab.
Inzwischen betreiben Paul Gross und seine Frau wieder Gastwirtschaft auf
Montsymond. Der Verkauf ist gescheitert. Bei den Damen habe es sich leider
um Hochstaplerinnen gehandelt. Die Entschädigung für die letzten
Aufführungen ist unter wechselnden Vorwänden auch nach fast 3 Jahren noch
unbezahlt. Wir haben gegen Schloss Montsymond die Betreibung einleiten
müssen.
It's a shame, such a shame, such a shame. Dead End Street.
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Das MYSTODROM
war ein belebtes
Geisterhaus, ein
Rundgang durch finstere alte Fabrikräume.
In jedem Raum steckte eine Aufgabe - eine Installation, ein Rätsel
der besonderen Art.
Ein Karussell der Sinne.
Eine
sprechende Bibliothek, eine
unidentifizierte Wasserleiche, ein
Koffer mit ägyptischem Artefakt, durch
die Hände geformte Klänge, eine
durchgedrehte Telefonzelle u.a.m.
An
der MYSTODROM-Bar gab's zum Abschluss
Blutsuppe,
die Skelettsandwichbar, Glühwein und ein
Monster-Quiz.
Wir
haben das Mystrodrom an der Bahnstrasse 21 in Bern
(Babu Wältis Werkstatträume) nach Zusatzaufführungen
Ende 2006 geschlossen.
Wiedereröffnung fraglich.
Der
Fall spielt
in der Privatklinik Dr. O Schmalz, die sich auf die Pflege von genialen
Psychiatriepatienten spezialisiert hat.
Auch in therapeutischer Hinsicht geht POS eigene Wege. Sie arbeitet
ohne Psychopharmaka und versucht stattdessen, die
Fantasien der Patienten in Ritualen zu kanalisieren. Allabendlich
verurteilt ein
Zwergengericht einen 'Zwergenschänder' nach dem Willen des
durchgeknallte
Gartenzwergebauers Alberich K. Haas, der in den Katakomben sein
Imperium
aufgebaut hat, und anschliesslich muss die religiös wahnsinnige
Mörderin Alma Matter,
die mit ihrem Feuerhaken schon zweimal den vermeintlichen Antichristen
erschlagen hat, nach der vatikanischen Liturgie heilig gesprochen
werden.
Andere Besonderheiten der Klinik sind die österliche
Lamaschlachtung, ein
wöchentliches Irrenspiel, ein Feuertanz, der Meditationsraum mit
200
Nationalhymnen, der zu grüssende Hut beim Zwergenkönig Olaf
Blauzahn,
Stickstofftanks zur Einfrierung von Leichen, die Psychotropic Disco der
Betreuten, Nostradama streut ihre genialen Weissagungen in
verschlüsselten
Versen ...
und wehe, wenn die Regeln ausser Acht gelassen werden... dann
öffnen sich
psychische Abgründe.

Zwölf Aufführungen im Diesntleistungszentrum Sumiswald.
Die Story
Wie viele andere Unternehmen geriet die 'Oberländische Sicherheitsmesse' in Folge des 11.Septembers in wirtschaftliche Schieflage. Ein peinlicher Zwischenfall an der Ausstellung 2002 und schliesslich Bilanzbeschönigungen führten zum Desaster. Die Oberländische Sicherheitsmesse "OSMI" musste ihre Tore schliessen. VR-Präsident Otto Lustig verschwand nach einem seiner geliebten Fallschirmsprünge spurlos.- Mit massiver Hilfe der öffentlichen Hand wird jetzt ein Neuanfang gewagt.
Der kanadische Designer Styler Brand hat der
Sicherheitsmesse ein neues Outfit und ein neues Label
verpasst: MESS. Genial schlicht - nicht?
In
der Saison 2001/02 und in vier Reprisen im Herbst 2002 sind wir im
Hotel
Mattenhof in Interlaken in die Welt des Jahres 1912 abgetaucht:
Belle
Epoque, Titanic, Suffragetten, Flug- und Flottenbegeisterung, Sigmund
Freud und
abstrakte Malerei.
Im
Berner
Oberland wurden die Tellspiele und die Bahn aufs Jungfraujoch
eröffnet, der
Tourismus blühte. Die grösste Attraktion von Interlaken war
jedoch der
Serienmörder
HERBERT DER SCHNETZLER.
Ende 2002
haben wir die schon fast vertraut gewordenen Szenen, Requisiten und
Klamotten
verlassen.
Der Schnetzler ist trotz seiner boshaften Schliche und falschen Alibis
endgültig gefasst.
Danke für eure tatkräftige Mithilfe!
An den Demolympics, dem
Festival
nicht-olympischer Sportarten, bewerben sich TrainerInnen und
SportlerInnen um die Aufnahme in die olympische Gemeinschaft:
Stierkampf, Trickbillard, Sumo, Ritterturnier, Schach, Darts,
Lama-Trekking u.a.m. Leider wird auch mit ganz und gar unfairen Mitteln
gefochten - es kommt zu Mord und Totschlag, die Spiele geraten zum
Fiasko, am Ende ist detektivische Arbeit mehr gefragt als sportliche
Fähigkeiten.



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Der
Ritter mit dem
Snowboard ist
eine Mystery Night, die 1995 wir auf Schloss Lenzburg erstmals
aufführten. Die Story:
Auf einem Hügel nahe des Schlosses wurde das Skelett eines
Ritters in voller Rüstung entdeckt, in seinen Armen - ein
Snowboard. Konstruktion topmodern, alter min. 300 Jahre, wie der
Museumsdirektor des Schlosses bestätigte.
Der Fund erregte gewaltiges Aufsehen. Eine sporthistorische Sensation.
Muss Mr. Jake Burton aus Vermont, der bisher als
Erfinder galt, all seine Patenteinnahmen zurückzahlen? Ist das
Board wirklich echt? Wer war der ingeniöse Ritter?
Zur Abklärung seiner Identität werden alle Nachkommen
früherer
Schlossbesitzer zu einem medienträchtigen Treffen geladen. Hier
setzt die Mystery Night ein. Leider kommt es zu einigen heftigen
Auseinandersetzungen unter den noblen Familien, sogar ein
Krimineller hat sich unter die Gäste gemischt, der in Raffinesse
dem erfinderischen Ritter nicht nachsteht.
Der Zirkus
Hals ist eine
heruntergekommene
Artistenfamilie. In diesem Milieu spielt unser erstes Kinder-Mystery.
Die Kinder üben als Jungartisten, MusikerInnen
und HelferInnen für eine Aufführung, bis sie eine Entdeckung
machen, die den Übungsplan arg durcheinander bringt und den
Zirkus überhaupt in Frage stellt.
* * *

Vorbei - Aus - ça y était - (schade)
In Ueli Gallis Haus, dem Giebel
im Eggiwil, nahm der Aufstand seinen Anfang, der sich zur gewaltigsten
Volkserhebung der
Schweizer Geschichte ausweitete und zur Belagerung der Städte
Bern und Luzern führte: zum grossen Schweizerischen Bauernkrieg
1653.
Ich habe Ueli Gallis Leben in der Reportage 'Der Rebell vom Eggiwil'
nachzuspüren
versucht.
Im Januar 2003 wirkten viele Menschen aus dem Eggiwil und Umgebung beim abendlichen Stationentheater mit - die Gäste zogen in Gruppen durch das 1. Jahrhundert, mit Szenen vom Bauernaufstand, mit Bildern aus dem Lebtag im obersten Emmental, mit Klängen, Feuern, Kochen und einer Seilbahn.
Regie: Dominique Saner, Regieassistenz: Roland Berner,
Licht: Peter Kunz.
... und das Fata Morgana Team:
Kulissen, Seilbahn, Beleuchtung, Anschriften: Babu Wälti
Toninstallation und Video: Thomas Moll
Kostüme: Kathrin Fischer
Szenario und Texte: Urs Hostettler.
Mein vollständiges Szenario des Stationentheaters einschliesslich der Last-Minute-Kürzungen (Denen die Schlussszene zum Opfer fiel - schnüff!), Einigen Erläuterungen und Fotos: Bild anklicken bitte!
Thömu Moll hat ein Video gedreht. Dauer gedreht. Dauer ca. 60 Minuten. Mit einem Mail an mich zu bestellen (Fr, 40.- inkl. Porto, bitte um Angabe ob Video-CD oder Kassette). Aber die Kälte, das Abenteuer auf der Seilbahn und die vielen seltsamen Begegnungen vermag der Film nur beschränkt wiederzugeben.
Hans
Kern, Fotograf im Eggiwil, hat seine Impressionen in einem
eindrücklichen Bilderbuch
zum Stationentheater zusammengefasst,
ich habe den Text dazu beigesteuert. Mehr dazu und Bestellung auf
Hans
Kerns Homepage.

* * *
7 Tipps für
Mysterygäste
1. Erscheinen Sie völlig unvorbereitet
Führen
Sie Ihre lieben Freunde
überraschend an ein Mystery Weekend!
Die Freunde werden staunen und einen Abend lang ungläubig im
Hotel rumtapsen. Lustig, nicht?
Werfen Sie die Unterlagen, die Sie vor dem Weekend erhalten,
ungelesen fort. Das Szenario braucht Sie nicht zu kümmern, auch
versteckte Hinweise nicht, am allerwenigsten die skurrilen
Gestalten, die das Einladungsschreiben Ihnen vorstellt. Sie haben
ohnehin ein schlechtes Namensgedächtnis und arbeiten rein
intuitiv.
2. Lassen Sie sich auf keine Abenteuer ein
Das
Spielszenario wird Sie in
eine andere Welt entführen. Einmal ists ein Sektentreffen, dann
eine ungelenke Dorftheateraufführung, ein Sportanlass. Die
Einladung wird Ihnen Rollen vorschlagen, die Sie nach Belieben
einnehmen können. Lassen Sie sich nicht darauf ein! Halten Sie
stets Abstand von den Schauspielerinnen und Schauspielern, damit
Sie ja in keine Action verwickelt werden.
Am besten erklären Sie sich als 'Gärtner' (originell) oder
'Sekretärin im Urlaub' und bleiben stoisch an der Hotelbar
hängen. Das Wochenende wird wie ein Film an Ihnen
vorüberziehen.
3. Vermeiden Sie Leerzeiten
Wer
mit einigen Stunden
Verspätung zu einem Mystery Weekend erscheint, umgeht elegant
die etwas langwierigen Gespräche am Empfang und den
Begrüssungsapero. Planen Sie auch für den Samstag ausgedehnte
private Ausflüge.
Die Spielleitung wird sie nachträglich gerne über alles
Verpasste informieren. Ihnen als Superdetektiv wird dies zur
Lösung des Falles genügen.
4. Eine geschlossene Gruppe verspricht Geborgenheit
Wenn Sie sich nicht vorsehen, w erden Sie an
Wochenendkrimis mit seltsamen Gestalten Bekanntschaft schliessen. Mit
Menschen, die vielfach unter falschem Namen reisen und Ihnen
fantastische Geschichten erzählen, die Sie nur halbwegs glauben
können. Mit Menschen, die Ihnen Informationen liefern, was
wiederum viel Denkarbeit verursacht.
Am besten vermeiden Sie Begegnungen mit Fremden, wenn Sie in einer
geschlossenen Clique erscheinen. Reisen Sie als Gruppe an, reservieren
Sie gleich einen Tisch, witzeln Sie gemeinsam über die
Veranstaltung und andere Gäste. Um Ihren Zusammenhalt zu
demonstrieren, kleiden Sie sich einheitlich, etwa in die
Faschingskostüme vom letzten Winter.
5. Lassen Sie sich nicht stören
Ein Mystery Weekend ist vorab ein
beschauliches
Wochenende in einem Hotel mit gepflegter Küche.
Lassen Sie sich beim Diner oder beim Schlummertrunk durch
ungewöhnliche Vorkommnisse nicht stören. Leute, die sich
auffällig benehmen, sind nur Schauspieler, die Sie auf eine
falsche Spur führen wollen. Gezieltes Suchen und Forschen ist
ohnehin sinnlos. Am besten warten Sie erst ruhig auf eine blutige
Leiche. Dann durchkämmen Sie das Haus mit ihrer Gruppe mal
systematisch vom Keller bis zum Dach, schauen in jedes Fach und
öffnen jeden Schrank.
6. Arbeiten Sie solo
Achten Sie darauf, dass keine anderen Gäste Ihre Informationen und Überlegungen mitbekommen. Gespräche zum Fall könnten Ihre Theorien erschüttern. Den grössten Ruhm werden Sie ernten, wenn Sie sich von allen Rätselrunden fernhalten und den Fall mit einigen rasch hingeworfenen Sätzen spontan aus dem Bauch heraus lösen.
7. Erzählen Sie alles Ihren Freunden
Wenn
Sie am Wochenendkrimi
Gefallen gefunden haben, empfehlen Sie den Anlass ihren Freunden.
Schwärmen Sie ihnen von Figuren vor, erklären Sie
minutiös den
Tathergang und die überraschende Lösung.
Ihre Freunde werdens Ihnen danken und dank Ihrer hervorragenden
Einstimmung an einem der folgenden Weekends wohl den ersten Preis
gewinnen.
8. Wer's glaubt, ist selbst schuld